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Bensberg als Besatzungsstadt

Bensberg als Besatzungsstadt
Protest gegen neue Maßnahmen — Zehn Millionen Mark private Schäden

Name sollte entfernt werden

Name sollte entfernt werden

Von Elke Landschoof, 04.11.11, 17:26h, aktualisiert 04.11.11, 17:26h
Der Bergische Geschichtsverein musste sich wegen der Veröffentlichung eines Namens auf einer Kandidatenliste für die Kommunal- und Kreistagswahl 2009 vor Gericht verantworten. Jetzt wurde die Klage als unbegründet abgewiesen.

Theo Stockberg verstorben

Theo Stockberg verstorben
NACHRUF Der Heimat-und Dialektforscher wurde 89 Jahre alt
VON ELKE LANDSCHOOF

Kürten. Im Alter von 89 Jahren verstarb am 29. September der Kürtener Heimat- und Dialektforscher Theo Stockberg. Er war Autor zahlreicher Publikationen und galt aus ausgewiesener Kenner der Ei genheiten der bergischen Sprache. In einem Interview sagte er einmal, dass es kaum jemanden gebe, der so viele Ortsdialekte gesammelt und dokumentiert habe wie er.

Schon wieder Angst vor dem Abriß

Schon wieder Angst vor dem Abriß
Mieter in Bensberg empört über Stadt

Von Renate Hofmann
Bensberg — Die Bewohner der städtischen Häuser an den Straßen Reiser und Im Mondsröttchen sind wütend. Wieder einmal steht der Abbruch der sieben Doppelhäuser zur Diskussion. Allerdings: Keiner weiß genau, wann was wie passieren soll. Um Licht in das Dunkel, zu bringen, wandten sich die Anwoner an die, Ratsfraktion der Grünen, die nun im Finanzausschuß die Situation klären will.
Hohe Wellen schlug das Abbruchvorhaben der Stadt bereits vor Weihnachten.

Der Altenberger Dom wird 600 Jahre alt

Der Altenberger Dom wird 600 Jahre alt

600 Jahre sind es bald her, daß Bischof Wikbold von Kulm am 3. Juli 1379 die Zisterzienser-Klosterkirche Altenberg im Bergischen Land weihte.
Seitdem hat das idyllisch gelegene Gotteshaus, das den Besucher in. seinem Innern mit einer Mischung aus Askese und Anmut, Nüchternheit und Zartheit empfängt, eine wechselvolle Geschichte erlebt.

Seit 1847 ist der nach Zerstörung wiederaufgebaute Altenberger Dom Simultankirche — offen für katholische wie evangelische Christen.

Das Denkmal des Monats

Das Denkmal des Monats

Bensberg (uw). Seit vielen Jahren macht der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz mit seiner Aktion „Denkmaldes Monats" auf herausragende, unbeachtete oder bedrohte Denkmäler in Köln und Umgebung aufmerksam.
Dieses Mal wurde das „Neue Herwegshaus am Burggraben" in Bensberg am alten Marktplatz in den Mittelpunkt gestellt. 1767 wurde es als zweigeschossiges, unverputztes Bruchsteinhaus erbaut. Seit 1984 ist es ein Baudenkmal.

Ahnenforschung leicht gemacht

Ahnenforschung leicht gemacht
Personen- und Zivilstandsbücher sind jetzt auch in Kürten digitalisiert

Kürten (hog). Fünf Samstage lang haben bis zu acht ehrenamtliche Mitglieder des Arbeitskreises  Genealogie des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg rund 38000 Einzeldokumente geordnet, abfotografiert und nachbearbeitet. Jetzt sind auch im Rathaus in Kürten die Zivilstandsregister und Personenstandsbücher der Gemeinde Kürten und Olpe seit 1810 digitalisiert.

Siedlung "Im Mondsröttchen" / Reiser

Die so genannten "Schlichthäuser" Reiser / Im Mondsröttchen wurden in den Jahren 1946-1950 zur Aufnahme von Besatzungsverdrängten errichtet. Allerdings waren schon die Erstnutzer der später errichteten Gebäude - wie z.B. "Im Mondsröttchen 8" - städtischen Angestellte und Freiberufler.

Bürgerinitiative „Rettet Refrath vor Verkehr" zählte Fahrzeuge auf der Dolmanstraße

Bürgerinitiative „Rettet Refrath vor Verkehr" zählte Fahrzeuge auf der Dolmanstraße
In der Spitze waren es 2025 Autos
Videofilme ausgewertet — Mehr Lastwagen — „Straße ist in einigen Jahren dicht"

Von Jürgen Koch

Fachwerkhaus zieht um

Fachwerkhaus zieht um

Das alte Fachwerkhaus, Mutzbacher Talweg Nr. 8, wird von Odenthal in das geplante Freilichtmuseum Lindlar verlagert. Das teilte Beigeordneter Werner Nadolny dem Kulturausschuß in seiner jüngsten Sitzung mit. Das Rheini- sche Amt für Denkmalpflege habe das Gebäude nicht mehr für erhaltungswürdig eingestuft. Die Renovierungskosten stünden in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen. Inzwischen habe sich aber der Direktor des Freilichtmuseums, Hans Haas, bereiterklärt, die erhaltenswürdigen Gebäudeteile abzutragen und in Lindlar wieder aufzubauen.

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