Brauchtum

Der andere Alltag (8): Spickelzaun und Butterhexe

Der andere Alltag (8): Ideen und Projekte

Spickelzaun und Butterhexe

Familie Clemens führt ein Bauernhaus-Museum — 12000 Besucher kommen pro Jahr

Von Susanne Hardt

Originale unserer Heimat: Der „Kasels Manes"

Der „Kasels Manes"
Seine Familie wuchs aus seinem Häuschen heraus

Richtig hieß er Tilmann Kasel. im Volksmund aber nur der „Kasels Manes". Es müssen allerdings schon ganz, ganz alte Gladbacher sein, die sich seiner aus persönlicher Bekanntschaft der Eltern her noch erinnern können, besonders natürlich Heidkamper; denn er wohnte nach der Mitte des vorigen Jahrhunderts im „Hohnshäuschen" an der heutigen Oberheidkamper Straße, das übrigens in alter Zeit ein Sander Pfarrgut war.

Heimatverein Eulenthal wird 75

Heimatverein Eulenthal wird 75
Vom Ernteverein erfolgte eine Entwicklung zum heutigen Heimatverein

Eulenthal (ra). In diesem Jahr feiert der Heimatverein Eulenthal sein 75-jähriges Bestehen.
Im Jahr 1935 als „Ernteverein Eulenthal" gegründet, wurde er im Jahr 1957 in den „Heimatverein Eulenthal" umbenannt. Von Beginn an sollte der Verein Jung und Alt zusammenführen, um die Nachbarschaft zu fördern.

Bald hat das Glockenspiel noch mehr Töne

Die Stadt will neue Walzen anschaffen
Bald hat das Glockenspiel noch mehr Töne
24 Melodien — Plan des Kulturamts

Von Nurit Seewi
Bergisch Gladbach — Vielleicht wird der liebe Mai in diesem Jahr mit noch mehr Maiglöckchen eingeleitet, vielleicht klingen echte Klingglöckchen zur nächsten Weihnacht: Wenn die Pläne des Gladbacher Kulturamts wahr werden, bekommt das Glockenspiel auf dem „Bergischen Löwen" 1987 zwei neue Walzen.

„Em Höttche" kommt's auf fünf Minuten nicht an

„Em Höttche" kommt's auf fünf Minuten nicht an
Einst konnten hier die Kunden. beim Kornbrennen zuschauen

Wenn vor fünfzig oder noch mehr Jahren die alten Gladbacher Bürger mit einem kräftigen Prost auf ein neues Jahr anstießen, dann genehmigten sie sich mit Vorliebe dazu einen kräftigen. „Bergischen Korn". Und nicht selten stammte dieses Körnchen aus einem Brennstübchen, das die Jahrzehnte überdauert hat und heute als Haus und Lokal den Rang eines „Gläbbicher Originals" erreicht hat. Ihm gilt unsere Silvesterreportage.

Von Annelis Griebler

Wege von Overath nach Marialinden im Blickpunkt

Karren, Pilger, Reisewege
Wege von Overath nach Marialinden im Blickpunkt

Overath-Marialinden. Die Vergangenheit des Wallfahrtsortes Marialinden, hier im besonderen die 1741 errichteten „Fußfälle" und die Kirche werden am Wochenende, 12. und 13. September neu ins Bewusstsein gerückt. Wanderungen, Fachvorträge und mittelalterliche Ritterspiele versprechen ein interessantes Programm für jedermann.
Am Samstag, 12. September, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) präsentiert sich im Saal Altenrath „De Famillich" mit Kölschen Liedern und Verzällchern.

Gebaut mit Talern des Königs

Gebaut mit Talern des Königs
Seit 175 Jahren steht die evangelische Kirche in Delling — Gemeinde gibt es schon viel länger
Eines der schönsten Baudenkmäler in Rhein-Berg feiert jetzt Jubiläum.

VON ELKE LANDSCHOOF

Seit 25 Jahren begleitet Fritz Roth die letzten Wege

Bestatter feiert Jubiläum
Seit 25 Jahren begleitet Fritz Roth die letzten Wege

(kli). „Ich haben in diesen 25 Jahren meine Ideen von einer „anderen" Bestattung durch die Republik gebracht. Wir müssen wieder zurück zu den Wurzeln der Bestattung", so Fritz Roth, über seine vergangenen 25 Jahre als Bestatter sinnierend. „Es wird immer normaler, dass wir sterblich sind und das wirkt belebend."

Glocken erzählen von früher

Glocken erzählen von früher
Ausstellung beleuchtet Overather Tradition: Gießergeschlecht wirkte früher im Aggertal

Von unserem Redakteur Peter Pauls

Geschichte der Kirchen Gladbachs

Geschichte der Kirchen Gladbachs
Bernd Koch dokumentiert Architektur und Baugeschichte der Gotteshäuser.
Bergisch Gladbach - Mit Sakralbauten aus mehreren Jahrhunderten beschäftigt sich Bernd Koch in seinem neuen Buch „Katholische und evangelische Kirchen in Bergisch Gladbach", das der Geschichtsverein Rhein-Berg jüngst herausgegeben hat. Auf rund 130 Seiten und mit vielen Fotos widmet sich der Autor insgesamt 29 Sakralbauten, wobei die katholischen den größeren Teil ausmachen.

Inhalt abgleichen