Ein Rundgang durch die Papierfabrik J. W. Zanders in Bergisch Gladbach



Kastanienblätter, Beton und Büttenpapier

 

Hauptwerk mit Verwaltungsgebäude

Der große Neubau, in dem Schalt-, Turbinen- und Kesselhaus untergebracht sind

Hölländer: Ein Trog, der die Rohmasse aus Holz, Stroh, Lumpen usw. weiter verarbeitet. Im Hintergrund sehen wir die filzigen Scheiben, Zellulose, die im Holländer zermahlen werden.

In dieser Maschine wird geschälts Tannenholz zu einer breiigen Faserflüssigkeit verarbeitet, die dann zur Papierherstellung verwendet wird.

Luftbild: Papierfabrik Dombach am Strunderbach

Papiermaschinen: Das "Hirn aus Stahl und einigen wenigen Menschenhänden". Im Vordergrund sehen wir, wie die Maschine die flüssige Rohmasse aufnimmt. Im Hintergrunde wird die fertige Papierbahn aufgerollt.

Handgeschöpftes Büttenpapier. Hier wird das hochwertige Papier in einem Arbeitsprozess hergestellt, bei dem auch heute noch die persönliche Kunstfertigkeit eine besondere Rolle spielt.

Klebemaschinen: Hier werden mehrere Papierbahnen zu Karton zusammengeklebt.

Ein Sortiersaal. Hier werden die verschiedenen Papierarten sortiert. Ein hoher luftiger Arbeitsraum mit viel Licht, in dem vor allem Frauen und Mädchen eifrig tätig sind.

 

Bernhard Schulz

Quelle: 
unbekannt, 1954?