Zur Zeit werden in der Stadt 40 neue gläserne Wartehäuschen aufgestellt


„Pilze" sprießen in den Zentren
Zur Zeit werden in der Stadt 40 neue gläserne Wartehäuschen aufgestellt

Bergisch Gladbach (hk) — 86 neue, morderne Wartehäuschen werden in diesem Jahre in Bergisch Gladbach aufgestellt. Die „Kölner Außenwerbung" ist zur Zeit dabei, die ersten 40 Häuschen an den Bushaltestellen einzurichten. Dabei hilft ein 'Lastkran auf Rädern, an dessen Haken die schweren Glaswände hängen. Vorsichtig bugsieren Arbeiter mit dicken Handschuhen sie anschließend an die richtige Stelle.
Aber nicht alle Wartehäuschen sind aus „einem Guß". Darunter befinden sich nämlich auch zwei Sondermodelle, die ihre Standorte in den Zentren von Bergisch Gladbach und Bensberg erhalten. An der Kölner Straße in Bensberg wurdedas erste „Pilzmodell" gegenüber der alten Post bereits aufgestellt. Außerdem gibt es noch 15 Dachmodelle, die etwas üppiger ausfallen als die normalen Häuschen.
Die gesamte Maßnahme ist auf einen Ratsbeschluß vom Oktober 1989 zurückzuführen. Mit diesem Beschluß hatte der Rat festgelegt, flächendeckend für das gesamte Stadtgebiet Wartehallen der Kölner Außenwerbung aufzustellen. Bisher war auf diesem Gebiet die Firma Plari tätig. Dieser Bechluß führt dazu, daß die alten Wartehäuschen der Firma Plari durch die neue Werbefirma ersetzt werden. Im Rat der Stadt wurde bereits mehrmals der schlechte Zustand der Häuschen kritisiert.
Anschaffung, Aufstellung, Unterhaltung und Wartung der Buswartehäuschen gehen zulasten der Kölner Außenwerbung. Für die Bereitstellung der Grundflächen für die gläsernen Bauten erhält die Stadt einen vertraglich vereinbarten Anteil aus den Werbeeinnahmen, die die Werbefirma über die 86 Wartehäuschen erhält, deren Wände sie als Werbefläche nutzt.
Die neuen Wartehäuschen werden größtenteils beleuchtet und mit integrierten Bänken ausgestattet. Damit wird es möglich, die bisher aufgestellten mobilen Bänke anderweitig zu verwenden.

DAS ERSTE „PILZMODELL" steht bereits in Bensberg an der Bushaltestelle Kölner Straße gegenüber der alten Post. Inzwischen wurden die „Pilze" mit Glaswänden umgeben. Bild:    Albert Günther

Quelle: 
KStA-19900323
Freigabe: 
Freigabe für den BGV erteilt durch Kölner Stadt-Anzeiger mit email vom 12.9.2011