Stadtverwaltung zieht bei Interatom ein


Stadtverwaltung zieht bei Interatom ein
Trotzdem Neubau und Erweiterungen nötig

Bergisch Gladbach (bc) —Der Vertrag ist unterschrieben: Die Stadt hat beginnend mit dem 1. Mai einen fünf-Jahres-Mietvertrag mit der Firma Interatom abgeschlossen. Nun können Kämmerei, Kassen-und Steueramt und das Liegenschaftsamt mitsamt der Abteilung für Wirtschaftsförderung in das Bürogebäude an der Friedrich-Ebert-Straße einziehen. Diese Abteilungen waren bisher im Bensberger oder im Bergisch Gladbacher Rathaus oder in „Außenstellen" untergebracht. Weil Umbauarbeiten nötig sind, wird es mit dem Umzug noch einige Wochen dauern. Erst ab Mitte/Ende Juni müssen sich die Bürgerinnen und Bürger an die neuen Örtlichkeiten gewöhnen.
Veränderungen gibt es auch beim Schulverwaltungsamt: Um Platz zu schaffen im Stadthaus an der Gohrsmühle, wandern die Schulbeamten ins Bensberger Rathaus aus. Das Rechnungsprüfungsamt zieht von der Engelbertstraße ins Rathaus, sechs Leute vom Tiefbauamt wechseln vom alten Arbeitsamtsgebäude ebenfalls nach Bensberg. Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Tiefbauamt wiederum ziehen an die Engelbertstraße. Der noch verbleibende Platz im Bensberger Rathaus „ist dringend notweding, um die Überbelegung der dort untergebrachten Amter zu beseitigen", schreibt die Stadtverwaltung.
Von 1988 bis jetzt habe man rund 95 neue Stellen in der Verwaltung geschaffen. Selbst nach den umfangreichen internen Umzügen werde die Raumnot nicht behoben sein. „Für die endgültige Unterbringung der städtischen Dienststellen wird es nötig sind, an einem der Standorte Neubau- beziehungweise Erweiterungsmaßnahmen durchzuführen" meint Stadtdirektor Otto Fell. Diese Pläne verfolgt die Verwaltung allerdings schon seit 1984.
Wenn die Ämter in das Interatom-Gebäude umgezogen sind, will man abwarten, ob den Bürgern die bestehenden Verbindungen von Buslinien ausreichen. Wenn nicht, sicherte die Stadt zu, wolle man mit den Busunternehmen verhandeln und möglicherweise die Anbindung verbessern.

Quelle: 
KStA-19900428
Freigabe: 
Freigabe für den BGV erteilt durch Kölner Stadt-Anzeiger mit email vom 12.9.2011