Gedenkstätte in Bensberg wurde für 30000 DM gereinigt und restauriert


Gedenkstätte in Bensberg wurde für 30000 DM gereinigt und restauriert
Denkmal sieht nun aus wie neu

Bensberg (ke) — Das Kriegerdenkmal vor dem Bensberger Schloß erstrahlt jetzt von allen Seiten in neuem Glanz. Vor kurzem wurden auch die neuen Gedenkplatten im Sockel angebracht.
Das Denkmal mit Soldat und Glücksgöttin, 1882 zur Erinnerung an die Gefallenen der Kriege 1864, 1866 und 1870/71 errichtet, wurde in den vergangenen Monaten für rund 30000 Mark gereinigt und restauriert. Auf zwei Marmorplatten an den Seiten des Sockels standen die Namen von insgesamt 62 Gefallenen aus dem damaligen Kreis Mülheim.
Ins Heimatmuseum
Wie seinerzeit berichtet, hatte sich bei der Untersuchung der Platten jedoch herausgestellt, daß ein Nachschlagen der Beschriftung nicht möglich ist und eine farbliche Auslegung der Schrift den Charakter des Denkmals verändern würde.
Die Stadt, der das Denkmal gehört, entschloß sich daraufhin, zwei neue, 80 mal 100 Zentimeter große Platten aus weißem Carrara-Marmor zu bestellen. Die alten Platten wurden zunächst ins Bensberger Heimatmuseum gebracht.
Für die Restaurieriungsmaßnahme hatte die Stadt Zuschüsse vom Landschaftsverband Rheinland sowie aus den Denkmalpflegemitteln des Kreises erhalten.

AUS WEISSEM MARMOR sind die neuen Gedenkplatten am Sockel des Kriegerdenkmals vor dem Schloß.    Bild: Albert Günther

Quelle: 
KStA-19870731-rn17
Freigabe: 
Freigabe für den BGV erteilt durch Kölner Stadt-Anzeiger mit email vom 12.9.2011