Kunst am Bau ist nicht gerade billig


Kunst am Bau ist nicht gerade billig

Jahrelang führte das Haus am Kippekauser Burgplatz Nummer 5 ein Schattendasein als grauer Klotz, jetzt ist das Gebäude wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Nicola Kurze, Künstlerin aus Hagen, hat die massige Fassade mit Formen und Farben auf gelockert. Immobilienbesitzer und Investor Potthoff aus Hamm hatte den Kunst-Anstrich in Auftrag gegeben. Immerhin: 120 000 Mark teurer als ein herkömmlicher Anstrich kam das bunte Gesicht auf dem Hausputz. Schon beim Hausbau vor 22 Jahren wollten die Architekten mit ihrem Gebäude Furore machen. Das Haus ist Teil einer Demonstrativbaumaßnahme aus den frühen 60er Jahren. Von jedem Punkt des Gebäudes aus sollte jedes Ziel innerhalb des Stadtquartiers mit höchstens einer Straßenüberquerung erreichbar rein (kv)

Quelle: 
KStA-19970227
Freigabe: 
Freigabe für den BGV erteilt durch Kölner Stadt-Anzeiger mit email vom 12.9.2011