Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Ausgabe 13, 2006: Inhalt


Heimat zwischen Sülz und Dhünn
Geschichte und Volkskunde
in Bergisch Gladbach
und Umgebung Heft 13, 2006

 

Inhalt

Aufsätze und Berichte

Hans Leonhard Brenner:
2006: 150 Jahre Stadt Bergisch Gladbach - Auch ein Jubiläumsjahr für unseren Verein

Hans Leonhard Brenner:
Die Pulvermühlen an der Strunde

Gerhard Geurts:
Wilhelmshöhe – Erinnerungen an den Industriellen Wilhelm vom Höve

Thomas Schiffer:
Konflikt um die Verschmutzung der Strunde – Wassernutzung und -verschmutzung um 1900

Sabine Schachtner:
Die Neue Dombach – zur Geschichte eines Industriestandorts

Albert Eßer:
Der Streik bei Zanders im Jahre 1906

Thomas Drymala:
Die Firma Zanders und das Wirtschaftswunder

Winfried Borowski:
David von Zweiffel – streitbarer Kriegsmann oder Opfer der Justiz?

Max Morsches:
Das Testament des Caspar von Zweiffel zu Wahn von 1622

Ferdinand Schmitz:
Das älteste Kirchenbuch des Odenthaler Pfarrarchivs

Michael Werling, Harald v. d. Osten-Woldenburg:
Geophysikalische Prospektion der alten Sander Kirche

Manfred Dasbach, Roswitha Wirtz:
St. Severin Sand ist 125 Jahre alt

Else Yeo:
Zwischen Dhünn und Weichsel – Ein Briefwechsel der Brüder von Zuccalmaglio

Chr. Oster, Math. Thiel, Chr. Rexa, Pascal Wermke:
Arbeitsdienst im Winfriedheim – Eine wirksame Maßnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit

Ulrich Müller-Frank:
Geschichte des Vereins SCHLOSS BENSBERG e. V.

Mundart

Leni Effertz:
Mundartgeschichten

Hans Bruchhausen:
Mundart

Karl Heinz Fröhlingsdorf:
Verzällcher

Aus dem Vereinsleben

Wolfgang Aretz:
Arbeitskreis Familienforschung 2005

Thomas Klostermann:
Berichte aus dem Arbeitskreis Fachwerk, Denkmal und Stadtbildpflege

Hans Leonhard Brenner:
Jahresrückblick 2005

 

Farbige Beilage

Der Milchbornbach 1801/08

Zum Titelbild dieses Hefts

„Burg Strauweiler im Licht des aufgehenden Vollmonds" (1863) von Caspar Scheuren (1810-87). Aquarell und Feder, Gouache auf getöntem Papier, 21,5 x 21,8 cm (Ausschnitt), Bingen, Historisches Museum am Strom – Hildegard von Bingen. Aus der sogenannten „Binger Mappe", einer Sammlung von 15 Aquarellen Scheurens.

Zum Geleit

Wie der bekannte Paläontologe und Jesuit Teilhard de Chardin einmal sagte, hat Gott die Dinge nicht gemacht, sondern gemacht, dass sie sich machen. So hat sich auch dieses Heft mit Hilfe unserer Autoren selbst gemacht.

Am Ende stellte sich als Themenschwerpunkt die Industrie an der Strunde und ihre negativen Folgen heraus. So erfahren wir Neues über die Pulverproduktion, in drei verschiedenen Beiträgen über die Papiermacherei und über die Wollspinnerei sowie über die Verschmutzung des Baches durch die Papierindustrie.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Rittersitz Saal mit seiner Mühle. Neben dem Artikel über den exzentrischen David von Zweiffel und der Abschrift des Testaments des Caspar von Zweifel gibt auch das 15. Blatt unseres „Heimatatlas" wertvolle Informationen zur Geschichte von Saal und seiner Umgebung.

Aus Platzgründen musste der schon für das letzte Jahr fertig gesetzte erste Teil der Abschrift des ältesten Odenthaler Kirchenbuchs, eines Rechnungsbuchs, auf dieses Heft verschoben werden. Als wir im September letzten Jahres eine Exkursion nach Bingen durchführten, ahnten wir nicht, dass während unserer Besichtigung des „Historischen Museums am Strom – Hildegard von Bingen" eine Ausstellung mit bisher in der Öffentlichkeit unbekannten Aquarellen von Caspar Scheuren eröffnet wurde. Eins dieser Bilder zeigt Burg Strauweiler im Licht des aufgehenden Vollmonds. Es illustriert nicht nur den genannten Artikel, sondern schmückt auch unsere Titelseite.

Geradezu sensationell sind die „Einsichten", die die mit Hilfe des Bodenradars erstellten Bilder vom Untergrund des Sander Friedhofs vermitteln. Sie sind die Grundlagen für die geplante Ausgrabung der Fundamente der alten Sander Kirchen. Besonders hervorzuheben ist, dass auch jugendliche Autoren zum Gelingen dieses Hefts beigetragen haben. Es handelt sich um Kurzfassungen ihrer Arbeiten, die im von der Körber-Stiftung durchgeführten „Schülerwettbewerb Deutsche Geschichte um den Preis des Bundespräsidenten" prämiert worden sind.

Weitere Themen können Sie dem nebenstehenden Inhaltsverzeichnis entnehmen oder, was noch besser ist, lesen Sie die Beiträge dieses Hefts! Sie werden sicherlich nicht enttäuscht werden.

Hans Leonhard Brenner
Ehrenvorstzender
Bergischer Geschichtsverein
Abteilung Rhein-Berg e. V