Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Ausgabe 12, 2005: Inhalt


Heimat zwischen Sülz und Dhünn
Geschichte und Volkskunde
in Bergisch Gladbach
und Umgebung Heft 12, 2005

 

Inhalt

Aufsätze und Berichte

Hans Leonhard Brenner:
Ansichtssache – Ross und Reiter

Lothar Speer:
Die Erstnennung Bensbergs in der Urkunde von 1138/39

Hans Leonhard Brenner:
Das älteste Bildnis eines Bergisch Gladbachers?

Winfried Borowski:
Der Sander Hof bis in die preußische Zeit

Manfred Dasbach und Roswitha Wirtz:
Die alten Kirchen von Sand

Helene Effertz:
Karl Friedrich, Erbprinz von JülichKleve-Berg, sein tragischer Tod und sein Grabmal in Rom

J. Georg Oligmüller und Sabine Schachtner:
Zwei Gladbacher Papierfabrikanten auf dem Weg in die Industriealisierung

Max Morsches:
Invaliden bewachten Schloss Bensberg

Albert Eßer:
Vinzenz von Zuccalmaglio und der Chorgesang

Hans Leonhard Brenner:
1891: Bergisch Gladbach erhält ein neues Postamt

Max Morsches:
Religionskrieg im Rheinland – Zur Geschichte des Bensberger Schloßvereins im Jahre 1924

Dieter Pickhard:
Von der Heidkamper Trasskaule und der
Alten Kölnischen Straße

Silke Cameron und Enzio Fehre:
Auf den Spuren der Munitionsbahn Bensberg – Königsforst

Mundart

Karl Heinz Fröhlingsdorf:
Verzällcher

Aus dem Vereinsleben

Dieter Schnell:
Familienforschung für Jung und Alt

Helene Effertz:
Aktivitäten der Mundartgruppe 2004

Thomas Klostermann und Gerd Broich:
Berichte aus dem AK „Fachwerk, Denkmal und Stadtbildpflege"

Renate Dorweiler:
Jahresrückblick 2004

Autoren, Impressum

Farbige Beilage

Die Dombach 1795

Zum Titelbild dieses Hefts

Gemälde „Rövenichs Hüsje" des Bergisch Gladbacher Malers Reinold Jobst aus dem Jahre 1910 (heute im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg).
Reinold Jobst (1871-1943) übte sich in den 1890er Jahren fünf bis sechs Jahre lang sonntags bei Maria Zanders im Malen. Nach einem Semester an der Düsseldorfer Malerschule war er ab 1900 selbständiger Maler- und Anstreichermeister.

Zum Geleit

Schon im letzten Jahr war ein Schwerpunktthema unserer Arbeit dem Ort Sand und seinem alten Friedhof gewidmet. Der Arbeitskreis „Fachwerk, Denkmal und Stadtbildpflege" hat bei der Renovierung des alten Sander Friedhofs erste Erfolge aufzuweisen, die nicht die letzten sein werden.

Auch die Beiträge dieses Heftes haben als ein zentrales Thema Sand. Das beginnt mit der Kartenbeilage der Dombach von 1795 und dem sich anschließenden Beitrag von J. Georg Oligmüller und Sabine Schachtner über die beiden in der Dombach tätigen Papiermacher bzw. -fabrikanten Wilhelm Aurelius Fues und Gustav Müller und geht weiter mit dem Aufsatz von Winfried Borowski über die Geschichte des Sander Hofs, bei der wir überraschender Weise wieder neue Erkenntnisse über die frühe Geschichte der Dombach erhalten. Abgerundet wird dies alles durch den Aufsatz von Manfred Dasbach und Roswitha Wirtz über die beiden alten, nicht mehr bestehenden Kirchen von Sand.

Doch auch andere Themen können wir Ihnen bieten: Drei Aufsätze beschäftigen sich mit der Geschichte des Alten und Neuen Bensberger Schlosses in sehr unterschiedlichen Zeiten und mit sehr divergierenden Themen. Lothar Speer setzt sich mit der Erstnennung Bensbergs im 12. Jahrhundert auseinander, Max Morsches berichtet über eine kurpfälzische Invalidenkompanie, die im 18. Jahrhundert im Neuen Schloss einquartiert war, sowie um einen heute beinahe vergessenen, in den 1920er Jahren aber um so heftiger wütenden Religionsstreit um die Nutzung des Neuen Schlosses.

Die weiteren breit gefächerten Themen finden Sie links im Inhaltsverzeichnis oder beim Durchblättern der folgenden Seiten. Natürlich dürfen nicht unsere Mundartbeiträge, die Berichte der wie immer sehr eifrigen Arbeitsgruppen und die Zusammenfassung all unserer Aktivitäten im letzten Jahr fehlen.

Erfreulich ist, dass gleich mehrere neue Autoren an diesem Heft mitgearbeitet haben. Aus diesem Grund können wir sicher sein, unseren Lesern auch im nächsten Jahr wieder eine abwechslungsreiche und Interesse weckende Ausgabe von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" vorlegen zu können.

Hans Leonhard Brenner
Ehrenvorstzender
Bergischer Geschichtsverein
Abteilung Rhein-Berg e. V