| Heimat zwischen Sülz und Dhünn Geschichte und Volkskunde in Bergisch Gladbach und Umgebung Heft 11, 2004
Inhalt Aufsätze und Berichte
Lothar Speer: Winfried Borowski: Georg Sturmberg: Max Morsches: Reinhold Kornhoff: Herbert Stahl: Hans Leonhard Brenner: Albert Eßer: Mark vom Hofe: Charlotte Houben: Edmund Ruppert: Sammlerecke Hans Leonhard Brenner: Mundart Hans Bruchhausen: Helene Effertz: Karl Heinz Fröhlingsdorf:
Aus dem Vereinsleben Gerd Broich, Heribert Cramer, Thomas Klostermann: Dieter Schnell: Renate Dorweiler: Autoren, Impressum Farbige Beilage Die kirchlichen Verhältnisse in Immekeppel um 1840 |
Zum Geleit Mit dieser elften Ausgabe von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" haben wir für Sie wieder einen bunten Strauß von Aufsätzen zur Geschichte und Volkskunde von Bergisch Gladbach und Umgebung zusammen getragen. Einen Schwerpunkt bilden dabei fundierte historische Beiträge, die, aus den Quellen schöpfend, bisher praktisch Unbekanntes aus unserer Heimatgeschichte vorstellen. Dazu zählen beispielsweise die Ausführungen von Winfried Borowski, Albert Eßer oder Reinhold Kornhoff Lothar Speer untersucht genau die Urkunde, in der erstmals Hohkeppel erwähnt wird, und deren zweifelhafte Echtheit auch Auswirkungen auf das Verständnis der frühen mittelalterlichen Geschichte unserer Region hat. Verdienstvoll ist in diesem Zusammenhang seine kritische Auseinandersetzung mit den Darstellungen von Gerd Müller zur Entstehungsgeschichte Refraths, die seit längerem angezweifelt, aber bis jetzt noch nie genau untersucht worden sind. Neben dem Jahresrückblick auf die Vereinsarbeit sind unsere Arbeitsgruppen durch Aufsätze und Berichte vertreten. Hier sind zu nennen: Die sehr aktive Gruppe der Familienforscher und der Mundartkreis sowie die Arbeitsgruppe „Fachwerk", die ihr Betätigungsfeld inzwischen weit über das ursprüngliche Ziel, noch bestehende oder bereits verlorene Fachwerkbauten in unserem Vereinsgebiet zu dokumentieren und ihre Geschichte zu erforschen, ausweitet und sich generell mit historischer Bausubstanz und Stadtbildpflege beschäftigt. Mit einem Beitrag blicken wir auch über den Tellerrand der Lokalgeschichte hinaus. Edmund Ruppert, den Lesern des Heimatkalenders als sachkundiger Autor über Industrieunternehmen unserer Heimat und ihrer Geschichte bekannt, hat sich darüber hinaus der überaus mühsamen Arbeit der Erstellung des zweiten und dritten Registerbandes für den Rheinisch-Bergischen Kalender gewidmet. Nun berichtet er über die Anfänge der Taschenbuchproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die legendären Rowohlts Rotationsromane (rororo), die im Zeitungsformat den Lesehunger der Deutschen nach modernen Romanen zu kleinen Preisen stillen konnten. Noch weitere interessante Ausführungen in diesem Heft erweitern den dargebotenen Themenkreis, so dass sicherlich jeder Leser auf seine Kosten kommen wird. Hans Leonhard Brenner |