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Heimat zwischen Sülz und Dhünn Geschichte und Volkskunde
Inhalt Ansichtssache Hans Leonhard Brenner: Aufsätze und Berichte
Helene Effertz: Gerhard W. Führer: Kurt Niedrau: Hans Leonhard Brenner: Herbert Stahl: Hans Leonhard Brenner: Aloys Rodenbach sen.: Willi Ommers: Karl-Heinz Fröhlingsdorf: Max Morsches: Sammlerecke Heinz Müller: Hans Leonhard Brenner und Max Morsches: Aus dem Vereinsleben Jahresrückblick 1998 Nachtrag zu Heft 5 Autoren, Impressum Farbige Beilage Carl Ludwig Fahrbach: |
Zum Geleit Als „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" vor einigen Jahren erdacht wurde, bestand die Absicht, und so steht es noch immer im Impressum, daß das Heft in unregelmäßigen Abständen erscheinen sollte. Geplant waren auch Themenhefte, die sich beispielsweise nur mit dem Bergbau, den Mühlen oder der Geschichte eines Ortes oder Ortsteils beschäftigten, oder Hefte, die gleichsam als Buch nur einen einzigen Beitrag bringen sollten. All dies ist bis jetzt genauso wenig realisiert worden wie der zunächst ins Auge gefaßte Titel „Zwischen Sülz und Dhünn". Erst im letzten Moment ist er durch das vielfach gewünschte Wort „Heimat" ergänzt worden, wodurch er leider an Prägnanz verloren hat. Entstanden ist eine jährlich erscheinende Publikation, die sich in jedem Heft mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigt und so für jeden, der an der Heimatgeschichte oder der Volkskunde unserer Region interessiert ist, etwas bietet. Daß nun das sechste Heft in ununterbrochener Reihenfolge erscheinen kann, verdanken wir nicht nur unseren Autoren und sonstigen Helfern, sondern auch den Sponsoren, die durch kleinere oder größere Spenden und Druckkostenzuschüsse sowie durch Anzeigen es erst ermöglicht haben, ein Heft in dieser Ausstattung zu gestalten und drucken zu lassen. Zu danken ist auch unserem Ehrenvorsitzenden Leo Brenner, der „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" geschaffen und alle bisher erschienenen Hefte als Schriftleiter und Gestalter betreut hat. Neben zahlreichen anderen interessanten Aufsätzen finden Sie in diesem Heft einen ungewöhnlichen Beitrag von Willi Ommer. Er hat sich mit Chronogrammen beschäftigt und eine erstaunliche Zahl davon in alten Kirchenbüchern gefunden. Eine Auswahl dieses intelligenten Zeitvertreibs gebildeter Pastoren in vergangenen Tagen wird hier vorgestellt. Bei der Beschreibung von Heimatgeschichte geht es nicht nur um die Darstellung von heiler Welt und idyllischer Nostalgie. Die in Heft 2 abgedruckte Kirchenchronik des Paffrather Pfarrers Weinand berichtete in erschreckender-Weise von den Nöten der kleinen Leute zwischen den Weltkriegen, und in diesem Heft zeigen wir mit der Lebensbeschreibung unseres Vereinsgründers Dr. Anton Jux, unter welchen Zwängen man in der ersten Hälfte unseres nun vergehenden Jahrhunderts leben mußte. Sie, unsere Leser, sind aufgerufen, uns weiterhin hei der Gestaltung von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" zu helfen, indem Sie Anregungen geben und, was noch besser wäre, uns Beiträge liefern würden. Wir kennen zwar die Namen und Lebensdaten aller Menschen, die hier im 18. Jahrhundert gelebt haben, und die Umstände, die ihr Leben bestimmten, bei der Geschichte des 20. Jahrhunderts aber sind wir noch halb blind. Hier ist noch viel zu tun. Es ist eine gemeinsame Aufgabe! Max Morsches |