Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Ausgabe 6, 1999: Inhalt


Heimat zwischen Sülz und Dhünn

Geschichte und Volkskunde
in Bergisch Gladbach
und Umgebung Heft 6, 1999

 

Inhalt

Ansichtssache

Hans Leonhard Brenner:
Vom Leben der Toten

Aufsätze und Berichte

Helene Effertz:
Kirchliches Leben in Odenthal gegen Ende des 19. Jahrhunderts

Gerhard W. Führer:
Abschied von Deutschland

Kurt Niedrau:
Ein langer Streit um die Junkermühle, Teil 2
 

Hans Leonhard Brenner:
Der Sturz des Phaeton und der Sturz der Giganten

Herbert Stahl:
Nationalpolitische Erziehungsanstalt

Hans Leonhard Brenner:
Anton Jux (1895-1959)

Aloys Rodenbach sen.:
Der Äerpelsrommell

Willi Ommers:
Chronogramme

Karl-Heinz Fröhlingsdorf:
Verzällche

Max Morsches:
Die Grundsteuerliste von 1758 und die Vergabe von Hausnummern 1806 in Bensberg-Honschaft

Sammlerecke

Heinz Müller:
Die sogenannte Bürgermeisterzensur

Hans Leonhard Brenner und Max Morsches:
Das Notgeld unserer Heimat, Teil 5

Aus dem Vereinsleben

Jahresrückblick 1998

Nachtrag zu Heft 5

Autoren, Impressum

Farbige Beilage

Carl Ludwig Fahrbach:
Bei Frau Maria Zanders

Zum Geleit

Als „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" vor einigen Jahren erdacht wurde, bestand die Absicht, und so steht es noch immer im Impressum, daß das Heft in unregelmäßigen Abständen erscheinen sollte. Geplant waren auch Themenhefte, die sich beispielsweise nur mit dem Bergbau, den Mühlen oder der Geschichte eines Ortes oder Ortsteils beschäftigten, oder Hefte, die gleichsam als Buch nur einen einzigen Beitrag bringen sollten.

All dies ist bis jetzt genauso wenig realisiert worden wie der zunächst ins Auge gefaßte Titel „Zwischen Sülz und Dhünn". Erst im letzten Moment ist er durch das vielfach gewünschte Wort „Heimat" ergänzt worden, wodurch er leider an Prägnanz verloren hat.

Entstanden ist eine jährlich erscheinende Publikation, die sich in jedem Heft mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigt und so für jeden, der an der Heimatgeschichte oder der Volkskunde unserer Region interessiert ist, etwas bietet.

Daß nun das sechste Heft in ununterbrochener Reihenfolge erscheinen kann, verdanken wir nicht nur unseren Autoren und sonstigen Helfern, sondern auch den Sponsoren, die durch kleinere oder größere Spenden und Druckkostenzuschüsse sowie durch Anzeigen es erst ermöglicht haben, ein Heft in dieser Ausstattung zu gestalten und drucken zu lassen. Zu danken ist auch unserem Ehrenvorsitzenden Leo Brenner, der „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" geschaffen und alle bisher erschienenen Hefte als Schriftleiter und Gestalter betreut hat.

Neben zahlreichen anderen interessanten Aufsätzen finden Sie in diesem Heft einen ungewöhnlichen Beitrag von Willi Ommer. Er hat sich mit Chronogrammen beschäftigt und eine erstaunliche Zahl davon in alten Kirchenbüchern gefunden. Eine Auswahl dieses intelligenten Zeitvertreibs gebildeter Pastoren in vergangenen Tagen wird hier vorgestellt.

Bei der Beschreibung von Heimatgeschichte geht es nicht nur um die Darstellung von heiler Welt und idyllischer Nostalgie. Die in Heft 2 abgedruckte Kirchenchronik des Paffrather Pfarrers Weinand berichtete in erschreckender-Weise von den Nöten der kleinen Leute zwischen den Weltkriegen, und in diesem Heft zeigen wir mit der Lebensbeschreibung unseres Vereinsgründers Dr. Anton Jux, unter welchen Zwängen man in der ersten Hälfte unseres nun vergehenden Jahrhunderts leben mußte.

Sie, unsere Leser, sind aufgerufen, uns weiterhin hei der Gestaltung von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" zu helfen, indem Sie Anregungen geben und, was noch besser wäre, uns Beiträge liefern würden. Wir kennen zwar die Namen und Lebensdaten aller Menschen, die hier im 18. Jahrhundert gelebt haben, und die Umstände, die ihr Leben bestimmten, bei der Geschichte des 20. Jahrhunderts aber sind wir noch halb blind. Hier ist noch viel zu tun. Es ist eine gemeinsame Aufgabe!

Max Morsches
1. Vorsitzender
Bergischer Geschichtsverein
Abt. Rhein-Berg e.V.