Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Ausgabe 3, 1996: Inhalt


Heimat zwischen Sülz und Dhünn
Geschichte und Volkskunde
in Bergisch Gladbach und Umgebung
Heft 3, 1996

 

Inhalt

Ansichtssache

Hans Leonhard Brenner:
Das Schloß in Flammen?

Aufsätze und Berichte

Hans Leonhard Brenner:
Die Bensberg-Ansichten des Schweizer Landschaftsmalers Caspar Wolff aus dem Jahre 1781

Der Umbau des Bensberger Schlosses zur Kadettenanstalt 1838-40

Hans Leonhard Brenner:
Von Schwaben ins Bergische Land
Ludwig Bopp, der Architekt des bergisch Gladbacher Rathauses

Mundartgedichte von Maria Louise Denst und
Ludwig Brandmüller

Helene Effertz:
Gebote unter einem Silbergroschen werden nicht angenommen
Ein öffentlich freiwilliger Versteigerungsverkauf in Schildgen 1866

Ferdinand Peter Moog:
Bergische Truppen auf Rügen - Eine Notiz am Wegesrand

Friedrich Lindlar:
Meine Straße damals

Rita Schulz:
Der Kulturkampf in Refrath

Hans Leonhard Brenner:
Vom Alter der Jacobuskapelle in Spitze

Die Anfänge der Grube Weiß in Bensberg

Herbert Stahl:
Die Wiesenwirtschaft an der Strunde

Arthur Lamka:
Nicht das Bergische, die Alpen waren sein Thema
Der Maler Johann Wilhelm Lindlar

Sammlerecke

Der erste Poststempel von Bergisch Gladbach

Hans Leonhard Brenner und Max Morsches:
Das Notgeld der Gemeinde Bensberg

Aus dem Vereinsleben

Der Bensberger Heimatverein

Jahresrückblick 1995

Farbige Beilage

Caspar Wolff: Das große Bensberg-Panorama 1781

Editorial

Früher im Jahr als die Ausgaben 1 und 2 von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" erscheint nun das dritte Heft unserer Zeitschrift. Das hat triftige Gründe. Der wichtigste ist, daß der profunde Beitrag von Hans Leonhard Brenner über den Schweizer Landschaftsmaler Caspar Wolf einen Maler der Goethezeit, weitreichende Bedeutung erhält als Ergänzung und Katalogersatz zur Ausstellung mit Ansichten des Bensberger Schlosses in der Städtischen Galerie Villa Zanders im Frühjahr 1996. Wolf ist für uns besonders wichtig, weil ihm knapp zwanzig Ansichten von Bensberg und Schloß Bensberg aus dem Jahr 1781 zu verdanken sind, die nun erstmals in Bergisch Gladbach gezeigt werden. Der Autor ist den Spuren des Malers gefolgt, hat umfangreiche Recherchen über sein Leben und Werk angestellt. Ein konkretes Beispiel dafür, wie sich Geschichtsverein und städtische Institutionen wie Stadtarchiv oder in diesem Fall Städtische Galerie wirkungsvoll ergänzen können.
Entsprechend dem Thema ist Heft 3 durch eine Kunstdruckbeilage getrüffelt, die das farbige Bensberg-Panorama von Wolf wiedergibt. Etwas für Liebhaber zum Sammeln oder zum Einrahmen!
Schloß Bensberg stellt in dieser Ausgabe so etwas wie ein Schwerpunktthema dar. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Situation. So sei auf den Leitartikel „Das Schloß in Flammen?" und den Beitrag von Max Morsches verwiesen, der ein wichtiges Dokument zum Umbau des Schlosses zur Kadettenanstalt vorlegt.
Neben Caspar Wolf wird in diesem Heft einem weiteren Maler besondere Beachtung geschenkt. Es ist Johann Wilhelm Lindlar, berühmter Sohn der Stadt Bergisch Gladbach. Anläßlich seines hundertsten Todestages wird die Städtische Galerie sein Werk in den Mittelpunkt einer Ausstellung von Zeitgenossen im Umkreis der Düsseldorfer Malerschule stellen.
Eine für Bergisch Gladbach bedeutungsvolle Persönlichkeit war der Architekt Ludwig Bopp, ein Schwabe von Geburt, der das Stadtbild entscheidend geprägt hat. Sein Leben und Werk werden in einem großen Beitrag erstmals dargestellt und so der Vergangenheit entrissen.
Eine Reihe weiterer Beiträge machen das Heft, wie wir glauben, farbig, interessant und lesenswert. Im literarischen Teil sei besonders hingewiesen auf die Heimaterinnerungen des malenden Medizin-Professors Friedrich Lindlar (Berlin), der von der Feldstraße stammt, und auf Mundartgedichte, diesmal von Maria Louise Denst und Ludwig Brandmüller. Sammlerfreunde werden auf ihre Kosten kommen durch den Beitrag über das Bensberger Notgeld. Im vorigen Heft gab es dazu bereits eine Faksimilebeilage.
Mit der neuen Ausgabe von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" unterstreicht die Abteilung Rhein-Berg des Bergischen Geschichtsvereins die Kontinuität dieses in jeder Hinsicht wohl einzigartigen Unternehmens. Heft 2 ist bereits vergriffen. Ein Zeichen für die Zustimmung und Anerkennung, die die Zeitschrift bei den Lesern findet. Und nicht nur bei ihnen. Presse und Heimatpublikationen sind in ihren Rezensionen voll des Lobes. An Stoff für weitere Ausgaben mangelt es nicht. Dennoch würden wir uns über rege Mitarbeit und Einsendungen aus dem Kreis der Mitglieder und Leser freuen. Auch Kritik ist uns wertvoll!

Arthur Lamka
2. Vorsitzender
Abt. Rhein-Berg des BGV

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