Heimat zwischen Sülz und Dhünn, Ausgabe 5, 1998: Inhalt


Heimat zwischen Sülz und Dhünn
Geschichte und Volkskunde
in Bergisch Gladbach
und Umgebung, Heft 5, 1998

Inhalt

Ansichtssache
Hans Leonhard Brenner: Hat die Mundart noch eine Zukunft?

Aufsätze und Berichte
George Knox: Bellucci und Pellegrini in Bensberg: 1713-1714

Hans Leonhard Brenner:
Eine kleine Geschichte der Piddelbornsmühle

Die Ordnung für den Strunderbach von 1823 in der korrigierten Fassung von 1854, Teil 2

„Was ist in dieser Zeit ein Poet?"
Die Korrespondenz zwischen Franz Peter Kürten und Herbert W. Kranzhoff 1953-57

Hans Leonhard Brenner:
Bertram Steinbach (1894-1944),
Mitbegründer des Rheinisch-Bergischen Kalenders

Karl Heinz Fröhlingsdorf:
Et Pückelche

Gerhard W. Führer:
Der Schwedische Oberstleutnant Aus der Reformationszeit im Lehnsbezirk Olpe

Kurt Niederau:
Ein langer Streit um die Junkermühle

Hans Leonhard Brenner:
Ein Schlesier im Bergischen Land
Franz Toenniges zum 75. Geburtstag

Heinz Hansen:
Nen Brunnen op Wanderschaff

Aus den Aufzeichnungen des Schlossermeisters Aloys Rodenbach:
Meine Erfahrungen mit dem Hitlerregime

Max Morsches:
Die Grundsteuerliste von 1758 und die Vergabe von Hausnummern im Jahre 1806 in Herkenrath

Walter Wegener:
Alt-Bensberger Bilderbogen Odenthal im Revolutionsjahr 1848

Sammlerecke
Rabattmarken Hans Leonhard Brenner und Max Morsches: Das Notgeld unserer Heimat, Teil 4

Aus dem Vereinsleben
Jahresrückblick 1997
Autoren, Impressum

Farbige Beilage
Paffrath in Karten von 1450, 1863 und 1997

Zum Geleit

„Heimat zwischen Sülz und Dhünn" ist in den letzten Jahren zu einem Begriff geworden, den man kennt, beliebt bei unseren Mitgliedern als kostenlose Jahresgabe und als Geschenk für Freunde, beliebt aber auch bei vielen Außenstehenden, die noch keine Verbindung zu unserem Verein haben. Nachbarvereine beneiden uns ein wenig um diese Zeitschrift.

Heft 5 – das ist keine Jubiläumsausgabe, aber Anlaß zu kurzem Rückblick. „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" ist eng verbunden mit dem Namen von Hans Leonhard Brenner. Er hat vor Jahren, als er 1991 die Leitung unseres Vereins übernahm, die Idee zu dieser Vereinszeitschrift geboren und in hervorragende Weise in die Tat umgesetzt. Inspirator und großes Vorbild war dabei für ihn der schweizer Kunsthistoriker Manuel Gasser, der über viele Jahre die hei uns leider viel zu wenig bekannte Kunst- und Kulturzeitschrift „Du" herausgegeben hat.

Auch in schweren Zeiten seiner Krankheit hat Leo Brenner, wie ihn seine Freunde nennen, seine Schaffenskraft für die Zeitschrift eingesetzt. Wir freuen uns, daß er heute als unser Ehrenvorsitzender weiter als Schriftleiter „Heimat zwischen Sülz und Dhünn" gestaltet.

„Heimat zwischen Sülz und Dhünn" hat mit verschiedenen Schwerpunktthemen wichtige Impulse für unsere Arbeit gegeben. Ein Hauptthema von Heft 2 war beispielsweise die Refrather Taufkirche mit ihren alten steinernen Grabkreuzen. Diese Beiträge haben die schon seit Jahren bestehende gute Zusammenarbeit mit dem Bürger- und Heimatverein Refrath weiter gefördert und zum gemeinsamen Engagement im Denkmalschutz geführt. Fünfzig Grabkreuze sind inzwischen für rund 25.000 DM restauriert worden.

Heft 3 stellte die Ansichten des Bensberger Schlosses von Caspar Wolf von 1781 vor. Dies führte unter anderem zur Zusammenarbeit mit dem SCHLOSS BENSBERG e. V. Wichtigstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die Möglichkeit, Schloßführungen durchzuführen, oder der Bildkalender von 1997 mit alten Ansichten von Schloß Bensberg.

Die Strunde war das Hauptthema von Heft 4. Seitdem engagieren wir uns auch aktiv in der Stadtbild-Gestaltung und erinnerten die Stadt Bergisch Gladbach an ihren alten Entschluß, die Strunde als wichtiges Identifikationsmerkmal und historisches Wahrzeichen der Stadt zwischen Odenthaler Straße und Buchmühle wieder zu öffnen.

Die Gemälde von Pellegrini und Bellucci aus Schloß Bensberg sind Schwerpunkt dieses Heftes 5. Prof. George Knox aus Vancouver – er ist im übrigen unser Mitarbeiter, der am weitesten von Bergisch Gladbach wohnt – hat uns gern die Übersetzung und Veröffentlichung seiner Arbeit gestattet. Wir danken ihm ebenso herzlich wie den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München, die uns die Reproduktion ihrer Gemälde gebührenfrei gestatteten.

Unser Dank gilt den vielen Autoren von „Heimat zwischen Sülz und Dhünn", seien es Mitglieder unseres Vereins oder auch (noch) nicht, besonders aber unserem Schriftleiter.

Wer interessante Details zur Heimatgeschichte kennt, die sich zur Veröffentlichung eignen könnten oder sogar ein fertiges Manuskript verfaßt hat, der möge sich bitte mit der Schriftleitung oder einem Vorstandsmitglied in Verbindung setzen.

Max Morsches
1. Vorsitzender