Anzeige: Asselborner Mühle




Offene Tür in Asselborner Mühle
Traditionsreiches Landgasthaus feiert jetzt offiziell Wiedereröffnung
Das traditionsreiche Ausflugslokal Asselborner Mühle am Asselborner Weg 11 in Bergisch Gladbach-Herrenstrunden präsentiert sich in neuem Glanz.
Am vergangenen Wochenende haben sich die neuen Betreiber gemeinsam mit ihrem gesamten Team offiziell der Öffentlichkeit mit einem großen Einweihungsfest vorgestellt. Mehrere hundert Gäste nutzten dabei die Gelegenheit, bei Musik, kulinarischen Lekkerbissen und viel Unterhaltung das Haus kennenzulernen.
Seit Pfingsten hat das alte Gasthaus im Tal des Asselborner
Baches zwischen Herrenstrunden und Herkenrath wieder seine Pforten geöffnet. Die neuen Betreiber, drei junge Gastronomen aus Bergisch Gladbach, wollen mit ihrer Neueröffnung der Asselborner Mühle an traditionsund ruhmreiche Zeiten des legendären Wirtshaus anknüpfen.
Mit Ideen und viel Charme ging das neue Betreiber-Trio das Projekt an. Der Pächter Ingo Blissenbach hat im Bensberger Café Kroppenberg den Beruf des Konditors gelernt. Seine Partner und Mitpächter sind die Lebensgefährtin Kerstin Junge und der Kompagnon Carsten Stahl, der zuletzt gemeinsam mit Ingo
Blissenbach das „Bistro am Schloß" in Bensberg geführt hat.
Die Asselborner Mühle ist ein gastronomisches Kleinod. In bergischem Ambiente wird hier Stil und Gemütlichkeit zugleich geboten. Das Fachwerkensemble ist typisch für den heimischen Landstrich und gilt als solches schon als touristische Attraktion. Hinzu kommt der hohe Komfort des Ausflugslokals und insbesondere seine Lage in der herrlichen bergischen Natur. So bietet sich die Asselborner Mühle vor allem auch für Festlichkeiten jeder Art und auch für Tagungen an. Die Asselborner Mühle ist ein Ort der Ruhe, der Erholung und der Gastlichkeit.
Der Weiler soll auch wieder Ziel für Wochenendausflügler aus den umliegenden Ballungsräumen Köln, Bonn, Leverkusen oder Düsseldorf werden. Denn von der Asselborner Mühle aus gibt es zahllose Wanderwege und touristische Ziele für Wanderer. Und auch die kleinen Gäste kommen in der Asselborner Mühle auf ihre Kosten.
Besondere kulinarische Empfehlungen bietet die Asselborner Mühle natürlich mit der bergischen Kaffeetafel, die auf Vorbestellung ab sechs Personen serviert wird. Aber auch der hausgemachte Kuchen hat bereits seine Fans gefunden. Im Restaurant wird gutbürgerliche Küche angeboten. Auch deftige bergische Kost steht hier auf der Speisekarte. Die Getränkekarte soll ebenfalls keine Wünsche offenlassen. Vom frisch gezapften Kölsch über den Kakao mit Sahne bis zum Champagner oder den Wein aus den besten Anbau-gebieten der Erde reicht die Auswahl.
Jetzt im gerade begonnenen Sommer wird es viele Gäste ins Freie ziehen. Bei schönem Wetter kann sich der Gast im Biergarten der alten Fachwerkmühle mit hausgemachten Köstlichkeiten und einem frischen Bier unter dem alten Baumbestand verwöhnen lassen.
Die alte Asselborner Mühle ist umfangreich saniert worden. Nach schrittweiser Renovierung und Modernisierung des Mühlenhauses, das aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt, sowie der Remise, hatten die Eigentümer, Angelika und Hans Peter Bilo, 1995 mit der Sanierung des Landgasthauses begonnen. Die Bauarbeiten erfolgten streng nach den Auflagen des Denkmalschutzes, gleichwohl wurde das Gebäude kernsaniert und quasi von Grund auf wieder aufgebaut.
In diese Zeit fiel auch die Renaturierung des Asselborner Baches durch den Strundeverband. Nach zeitweiligem Stillstand der Bauarbeiten von Januar bis Oktober 1995, wegen teilweise fehlender Baugenehmigungen, wurde bis Mai 1996 die Sanierung schließlich beendet. Dazu gehörte auch die nachträgliche Unterkellerung, um dort die Sanitär-, Personal- und Technikräume einzurichten. Die Wiedereröffnung war bereits früher durch einen anderen Interessenten geplant, doch machte dessen Insolvenz im Sommer 1996 einen Strich durch diese Rechnung. Nach juristischer Auseinandersetzung, die sich bis Januar 1997 hinzog, sprangen schließlich die neuen Pächter ein, die die Sanierung der Asselborner Mühle beendeten und jetzt schon erfolgreich seit einigen Wochen das traditionelle Haus führen.
Lang ist es her, daß Wanderer und Wochenendtouristen zur Asselborner Mühle pilgerten, um sich dort bei bergischer Kost und heimeliger Gastlichkeit wohl zufühlen. Über zwei Jahren hinweg war das Fachwerkensemble nur eine trostlose Baustelle. Doch jetzt ist das Fachwerk, das im geschichtsträchtigen Jahr 1848 eingeweiht wurde, fertig für eine gastronomische Revolution im Bergischen Land. Viele Ideen haben die jungen Betreiber, die auch mit Sonderveranstaltungen von sich reden machen wollen.
Mit der Wiedereröffnung des Fachwerkgebäudes als Landgasthaus schließt sich eine Lücke. Außerdem ist die Gastronomie im Bergischen Land, die zunehmend auf Qualität und Erlebnisgastronomie setzt, um eine besondere Attraktion reicher. Brauchtum, Gewohnheiten und kulinarische Spezialitäten eines ganzen Landstriches erhalten hier in der Asselborner Mühle ihre Bühne. Hier sind vor allem auch die richtig, die das Bergische mit Leib und Seele kennenlernen wollen. Am Wochenende kann man sich dieses Erlebnis holen, am Tag der offenen Tür in der Asselborner Mühle.

Bergische Gemütlichkeit bietet sich dem Gast im Landgasthof Asselborner Mühle, der nach langer Sanierungsphase nun endlich wieder seine Pforten geöffnet hat.

Die Asselborner Mühle zwischen Herrenstrunden und Herkenrath ist alter und zugleich neuer Anziehungspunkt für Erholungssuchende und Wanderer aus der gesamten Region.

Als der Schnaps noch fünf Pfennig kostete
150jährige Geschichte der Asselborner Mühle
Familie Kierspel begründete Generationentreff

Das Landgasthaus Asselborner Mühle steht auf historisch bedeutsamen Grund und kann sich auf eine jahrhundertelange Tradition berufen. Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens war im Jahr 1294, als von einem Herrensitz berichtet wurde. Diese Urkunde nennt den Ritter , Giselbert von Astelburne, der mit Gerlach von Strune (Herrenstrunden) und einem Heinrich von Oderscheyd bei der Verpfändung der Güter Hochscherf und Klief bei Odenthal an den Johanniterorden als Zeugen auftrat. Dieser Herrenhof umfaßte als Gebiet die gesamte Asselborn. Genaue Größen wurden erst später bekannt. So soll der Rittersitz im 14. Jahrhundert eine Größe von 500 preußischen Morgen gehabt haben. Mit Hilfe verschiedener Dokumente kann auch noch der Hof selbst in seiner ursprünglichen Form rekonstruiert werden.
Der Herrensitz in der Asselborn ist heute nur noch unvollkommen erhalten. Es ist das heutige Haupthaus, von dem jedoch nur der Unterbau mit den mächtigen, fast einen Meter dikken Blaugranitsteinen noch vom alten Herrensitz erhalten sind. Der Oberteil dieses Hauses wurde im vergangenen Jahrhundert abgetragen. So verlor das Gebäude seinen burgähnlichen Charakter, so daß das Anwesen heute nur noch als landwirtschaftlicher Hof wirkt.
Im 16. Jahrhundert lag der Hof am Asselbach und wurde unterhalb des Anwesens gestaut und um die gesamte Bebauung als Burgweiher geleitet. So kann für diese Zeit von einer festungsartigen Wasserburg gesprochen werden. Dieser Schutz war umso wichtiger, als die damaligen Ritter mit räuberischen Überfällen stets rechnen mußten. Aus dem Jahr 1586 ist noch eine Steuerliste erhalten, in der die Honschaft Groß Herkenrath zur Hälfte Asselborn genannt wird. Die Hälfte bedeutete wohl eine Aufteilung der Erträge für den Pächter und seinen Herren. Dieser war der zweitbeste Steuerzahler im Raum Herkenrath. Der Eigentümer ist heute nicht mehr bekannt. Doch um 1600 erwarb das adelige Geschlecht von Waldenburg den Asselborner Hof. Um 1740 verkaufte der Eigentümer Anton Josef von Waldenburg-Schenkern den Hof mit damals 130 Morgen Land an den damaligen Halfmann Johannes Bertus. 1754 heiratete dessen Tochter Cäcilie den Paul Heinrich Broicher von Bensberg und nahm Wohnsitz im ehemaligen Rittergut. Nach dem Tode Bertus' am 28. Februar 1756 bildeten dessen Nachkommen eine freie Erbengemeinschaft. Ab 1767 erfolgte die Hofaufteilung. Das Ehepaar Broicher erhielt 88 Morgen, der Erbe Urban Bertus 44 Morgen und die Tochter Cäcilie des Brautpaares Broicher erhielt, nachdem sie den Küster Anton Dürscheid zu Dürscheid geheiratet hatte, noch 44 Morgen. In den Folgejahren wurde das Gut durch Erbfolge weiter gesplittet. Erst der durch eine Hochzeit in die Großfamilie gekommene Peter Josef Faust versuchte, den alten Herrenhofwieder in seinen ursprünglichen Ausmaßen in seiner Hand zu vereinigen. Doch erst dessen Schwiegersohn kam diesem Ziel nahe, als Faust und sein Schwiegersohn, der 1820 geborene Johann Kierspel in Kombüchen, bei Romaney beschlossen, auf ihrem Gelände eine Getreidemühle zu errichten. Das waren die Anfänge der Asselborner Mühle.
Die Pläne zum Bau der Mühle stammen schon aus dem Jahr 1847. Gebaut werden sollte zunächst ein Wohnhaus, in dem der Müller und seine Familie wohnen sollten, sowie separat davon das eigentliche Mühlengebäude. Die Gebrüder Johann und Gottfried Kierspel wollten den Mühlenbau in Gemeinschaftsarbeit durchführen. Man kam überein, die Mühle nicht am Burgweiher, sondern am Asselbornbach, der mit natürlichen Mitteln gestaut werden konnte, zu errichten. Das war im äußersten Westteil des Besitzes Faust. Man sprach von der Existenz der Asselborner Mühle mit dazugehöriger Bäckerei und dem Gasthof im Asselborntal. Nur die Wegverhältnisse ließen vor Ort zu wünschen übrig. 1848 im Jahr der deutschen Revolution wurde das Wohnhaus samt Mühle fertiggestellt. Vor dem Wohnhaus wurde auch noch ein Backhaus errichtet. 1850 übernahm Gottfried Kierspel, verheiratet mit Gertrud Berg aus Bergisch Gladbach, den Mahlbetrieb mit zwei Mühlsteinen für Grob- und Feinmahl-werk. Johann Kierspel blieb Eigentümer der Mühle. Er hatte1851 Katharina Faust aus dem Burggut zur Asselborn geheiratet und brachte bis 1856 diesen alten Hof vollständig in seinen Besitz.
In dieser Zeit kostete ein Schnaps in der Asselborner Mühle fünf Pfennig. Der Durst der Bergleute, die in diesem Gebiet unter Tage im Einsatz waren, war manchmal groß. Die Gaststätte lief damals so gut, daß sich Kierspel entschloß, die erste Kegelbahn der Umgebung zu bauen. So begründete der Grundbesitzer Kierspel das Fachwerkensemble als Treffpunkt der Bürger und Generationen. Der Mühlenbetrieb wurde erst 1930 eingestellt.
Bergisches Ambiente und viel Grün an der Mühle.
Natürlich restauriert wurden die Fassaden des Fachwerks.
Ein Schmuckstück inmitten herrlicher Landschaft. Die Asselborner Mühle ist gerade im Sommer einen Besuch wert.

Sommerfrische und bergische Traditionen
Die Asselborner Mühle bietet viele gastronomische Erlebnisse — Publikumsmagnet im Sommer
Schon herrliche Tage hat die Asselborner Mühle seit ihrer Eröffnung im Frühjahr erlebt. Schon viele Erholungssuchende haben sich in dem sanierten Landgasthaus in aller Ruhe umgesehen und bewirten lassen. Doch der eigentliche Spaß der neuen Attraktion der rheinisch-bergischen Naherholung soll im gerade begonnenen Sommer folgen. „Wir brauchen jetzt nur noch einen Spitzensommer", hoffte der Hausherr Hans Peter Bilo noch Ende März dieses Jahres. Im Blick hatte er die
Wiedereröffnung der Asselborner Mühle, jenes schmucken Gasthauses, das bereits im vorigen Jahrhundert durstige Wandersleute in die Schänke lockte. Am Wochenende wird das neue Restaurant und Café mitsamt Biergarten offiziell seiner Bestimmung übergeben. Besitzer Bilo freut sich schon.
Idyllisch zwischen Herrenstrunden und Herkenrath gelegen, bot die hübsche Mühle seit 1850 Ausflüglern einen heimischen Herd, frischgebackenen Kuchen oder ein kühles Glas
Bier – ganz nach individuellem Geschmack. Dieses Jahr nun werden diese trauten Erinnerungen wieder wachgerufen: Die Asselborner Mühle eröffnet unter neuen Besitzern und neuen Pächtern endlich wieder ihre Pforten und wird damit vielen Besuchern, aber auch Bewohnern des Bergischen Landes einen besonderen Dienst erweisen.
1983 hatte Bilo das traditionelle Ausflugslokal gemeinsam mit Ehefrau Angelika und Bruder Franz-Josef gekauft. Zu dem umfangreichen Gebäudekomplex im schmucken Fachwerkstil gehören überdies dreieinhalb Morgen Land, Wald und Wiesen mit Acker und einem Garten. Ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen also, das sich die Bilos da aufgebürdet hatten, zumal die Mühle dringend renovierungsbedürftig war.
Doch all der Ärger der Planung, der Organisation und schließlich des Umbaus liegen mittlerweile hinter den Verantwortlichen. Die Asselborner Mühle bietet dem Betrachter eine heimelige Fassade, die schon von weitem erahnen läßt, daß es dahinter gemütlich zugeht. Es sind drei junge Leute vom Fach, die die Mühle gastronomisch wieder in Schwung bringenwollen. Da ist zum einen Ingo Blissenbach (30), der im Bensberger Cafe Kroppenberg Konditor gelernt hat. Er will „wieder stark in Kaffee und Kuchen machen". Mit süßen Köstlichkeiten versteht es der junge Mann, seine Gäste zu verführen.
Zu den Höhepunkten gehört neben einer riesengroßen Kuchen- und Tortenauswahl sicherlich die traditionelle Bergische Kaffeetafel, die auf Vorbestellung bereits ab sechs Personen angeboten wird. Milchreis wird es da genau so geben wie Rosinenstuten, Schwarzbrot und Waffeln. Ein besonderer Genuß für Freunde des süßen Gaumenschmauses also.
Mit Blissenbach zusammen steigen seine Lebensgefährtin Kerstin Junge (28) und Carsten Stahl (32) ein. Stahl hat gemeinsam mit Blissenbach seit anderthalb Jahren das „Bistro am Schloß" in der Bensberger Schloßstraße geführt. „Das Bistro habe ich immer als Sprungbrett für etwas Größeres angesehen", schmunzelt Stahl, „aber ich hätte nicht gedacht, daß es so schnell mit dem Vergrößern klappt." Jetzt hat es also geklappt. Die Dritte im Bunde, die gelernte Gastronomin Kerstin
Junge, komplettiert das Trio bestens.
Um den typischen Charakter als Ausflugslokal für die Asselborner Mühle beizubehalten, setzen die drei energiegeladenen Wirtsleute auf die gutbürgerliche Küche. Auch Familienfeste wie Hochzeiten oder Kindergeburtstage werden in den liebevoll eingerichteten Räumlichkeiten der Mühle wieder gefeiert. Natürlich bietet sie auch für Tagungen und Seminare genügend Platz. Für alle Gelegenheiten bieten die Köche eine passend abgestimmte Speisekarte.
Selbstverständlich wird auch der Biergarten wieder eingeweiht. Neben allerlei Erfrischungsgetränken wird dort kühles Dom-Kölsch die durstigen Kehlen hinabgleiten. Jeder Wanderer, der bereits zu Fuß das Bergische Land kennengelernt hat, darf schließlich zum krönenden Abschluß eines warmen Sommertages einfach mal die Seele baumeln, den stressigen Alltag hinter sich und sich in der Asselborner Mühle verwöhnen lassen. Und wer einen ruhigen Sonn- oder Feiertag mal ganz außergewöhnlich starten will, der sollte sich ab 10 Uhr ein Frühstücksbuffet gönnen. Entweder mit der ganzen Familie oder nur gemütlich zu zweit.

Die neuen Pächter: Carsten Stahl und Ingo Blissenbach.

Mit großem Aufwand wurde die Asselborner Mühle saniert. Das alte Fachwerk ist bautechnisch jetzt in bestem Zustand.

Das Dom in der Mühle
Die Kölner Brauerei ist der Hoflieferant des traditionsreichen Gasthauses in der Asselborn
Die Asselborner Mühle ist eine uralte Schänke, in der stets auf Qualität und Reinheitsgebote Wert gelegt wurde. Neuer Partner des Landgasthofs ist die Kölner Dom-Brauerei.
„Köln ist immer da, wo ein Dom steht", diese mutige Behauptung ist der einschlagende Slogan der Werbekampagne von Dom Kölsch. Sowohl auf hintergründige als auch auf originelle Art und Weise wird hier rheinische Heimatverbundenheit und verschmitzter Frohsinn zum Ausdruck gebracht. Der echte Kölner bleibt seiner Tradition schließlich überall treu, ganz gleich, ob er gerade zu Hause oder aber in fernen Ländern weilt. Ein echtes Kölsch schlürft sich eben überall gut. Eben typisch Kölsch und damit so unverwechselbar, wie die Kölsch-Spezialität selbst ist.
Das trifft in besonderem Maße auf „das Kölner Dom" zu, wie die Werbung sagt – oder einfach nur das „Dom", wie der Volksmund sein Dom- Kölsch nennt. Doch lange bevor man in der Tacitusstraße in KölnBayenthal „Das Dom Kölsch" braute, wurde ein gutes Stück Kölner Brauhaushistorie mitgeschrieben.
Die Dom-Brauerei entstand vor über 100 Jahren aus dem Zusammenschluß zweier Brauereien, der Hirsch- und der Adler-Brauerei. Diese beiden wiederum waren nach einem langen Fusionsprozeß mit verschiedenen anderen Braubetrieben entstanden. So übernahm die Adler-Brauerei 1918 die bekannte Cölner-Aktien-Brauerei. Diese 1873 gegründete Braustätte war viele Jahre eine der größten und modernsten untergärigen Brauereien im Westen Deutschlands.
Die nötigen Kühltemperaturen erreichte man damals mit Blockeis aus Skandinavien, das mit Schiffen über den Rhein heran-transportiert wurde. Mit großem Erfolg produzierte man das beliebte „Hirsch Gold Export", das bereits schon in Flaschen abgefüllt wurde – das obergärige Kölsch hatte nur einen geringen Anteil.
Im Jahre 1893 erwarben die Gründerfamilien der Essener Aktienbrauerei Funke und Schürenberg die qualifizierte Aktienmehrheit an der Hirsch-Brauerei, die 1937 in Dom-Brauerei umbenannt wurde. Es dauerte bis zum Geschäftsjahr 1956/57, bis nach Beseitigung der starken Kriegsschäden die 100 000 Hektoliter-Grenze(überwiegend von Dom-Kölsch) überschritten werden konnte.
Die Kapazitäten wurden ständig vergrößert und eine moderne Flaschenabfüllanlage installiert. Nach dem Zusammenschluß mit der Hitdorfer Brauerei AG, Hitdorf, übernahm die Stern-Brauerei Carl Funke AG, Essen, im Jahre 1972 die Dom-Brauerei. Nach Verlagerung der Produktion untergäriger Biere 1974 von Köln nach Essen wird bei der Dom-Brauerei nur noch helles, obergäriges Dom-Kölsch gebraut.
Seit dem Jahre 1987 wird die Dom-Brauerei als juristisch selbständiges „Profit-Center" innerhalb der Stern-Gruppe geführt.
Die außerordentlich erfolgreiche Geschäftspolitik ließ das Unternehmen zu einem der größten und wichtigsten Kölsch-Produzenten im Raum Köln werden. Verantwortlich dafür sind eine absatzorientierte Vertriebs- und Marketingkonzeption, mit Verstärkung des Gastronomiebereiches und konsequenter Hochpreispolitik.
Getreu nach dem Motto „Wo sich der gute Geschmack trifft" (... trifft man Dom Kölsch), werden gezielt Gastronomie-Konzepte der gehobenen, kölsch-typischen und zeitlosen Kategorie gewählt. Das Gast-Erlebnis orientiert sich an Qualität und Atmosphäre, mit genügend Raum zur eigenen Identifikation.
Die Eröffnung von jährlich über 100 neuen Gastronomieobjekten zeigt, daß diese Geschäftspolitik Zukunft hat. Über 2000 Gastronomiebetriebe im Rheinland und mehr als 400 gastronomische Einrichtungen im überregionalen Bereich, von Hamburg über Berlin bis hin zum Bodensee, werden zur Zeit mit Dom-Kölsch beliefert.
Den richtigen Genuß des heimischen Gerstensaftes erfährt man jedoch am besten in der typisch kölschen Atmosphäre, und dies nicht nur um den Kölner Dom herum. Auch tief im Bergischen Land präsentiert sich mit der Asselborner Mühle ein Restaurant, Café und Biergarten, das sich aufzusuchen lohnt.
Idyllisch gelegen zwischen Herrenstrunden und Herkenrath zeigt sich das Gebäude in unverwechselbarem Stil mit dem Charme der alten Fachwerkmühle. Liebevoll eingerichtete Räumlichkeiten empfangen den Gast und vermitteln gleich auf den ersten Blick Tradition und Geschichte.

Quelle: 
KStA-19970628-rn3 (Kölner Stadt-Anzeiger)
Freigabe: 
Freigabe für den BGV erteilt durch Kölner Stadt-Anzeiger mit email vom 4.5.2011