Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür - Bis zu vier Stimmen werden abgegeben


Wahlen am Sonntag
Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür - Bis zu vier Stimmen werden abgegeben
VON HANS-WERNER KLINKHAMMELS

Kreis. Am Wahlsonntag werden die Wahllokale, die zumeist in Schulen oder Gemeindesälen eingerichtet werden, ab 8 Uhr öffnen. Bis 18 Uhr haben dann alle Wahlberechtigten Zeit, ihr Kreuz zu malen.
Wahlberechtigt ist jeder, der seinen Wohnsitz in der Kommune hat, 16 Jahre alt und Deutscher oder Ausländer mit der Staatsbürgerschaft eines EU-Staates ist.
Also schon mit 16 darf man den Gang zur Wahlurne antreten. Und man bestimmt dann mit seiner Stimme, wer in den nächsten fünf Jahren Bürgermeister im Wohnort ist. Nicht nur das. Auch für die Zusammensetzung des Stadtrates, für dessen Sitzverteilung, ist der Wähler mit verantwortlich. Je mehr Menschen zur Wahl gehen, um so repräsentativer ist schließlich der Rat.
Hinzu kommen die Wahlen zum Kreistag. Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises besteht aus 54 Vertretern. Hiervon werden 27 direkt in den jeweiligen Kreiswahlbezirken gewählt, die andere Hälfte gelangt über die Reservelisten der Parteien und Wählergruppen in den Kreistag. Letztendlich wird der Landrat von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt.
In den Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises werden die Bürgermeister gewählt. Dafür gibt es eine gesonderte Stimme. Der Rat und Kreistag werden für 5 Jahre gewählt, die Bürgermeister erstmalig für 6 Jahre. Lediglich in Rösrath entfällt die Bürgermeisterwahl. Bei den anderen Bürgermeisterwahlen entfällt übrigens in diesem jahr erstmals die Stichwahl. Gewählt ist der Kandidat/die Kandidatin, auf den/die im ersten und einzigen Wahlgang die meisten Stimmen entfallen.
Wer nicht wählt, darf sich nicht über die Politik in Stadt und Kreis beschweren.

■ Die Bürgerinnen und Bürger im Rheinisch-Bergischen Kreis sind aufgerufen sein, ihre Vertreter in Kreis- und Gemeinderat sowie gleichzeitig ihren Landrat und Bürgermeister zu wählen..
FOTO: BERT-GEMEN_PIXELIO.DE

Quelle: 
BHB-20090826-nr35-s1 (Bergisches Handelsblatt)
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