Stempel auf Vorder- und Rückseite: Cornelius Stüssgen A.-G.
Bergisch Gladbach
Die nach der Bekanntmachung vom 28.8.2939 auf den Kopf der Bevölkerung entfallenden Mengen der bezugsscheinpflichtigen Lebensmittel haben zwischenzeitlich verschiedene nicht unerhebliche Erhöhungen erfahren. Es sind dadurch sowohl in Verbraucherkreisen als auch beim Einzelhandel Unklarheiten entstanden.
Die Nachstehende Zusammenstellung gibt daher einen genauen Überblick über die zurzeit gültigen Bezugsmengen:
Marmelade, Apfelnachpressegelee, Apfelkraut, Rübenkraut
Stempel Rückseite: Christine Hinsemann, Lebensmittel, Bielefeld
Stempel Vorderseite: Maria Kramer, Köln Dellbrück
Jakob Zur, Bäckerei, Conditorei und Waldcafé zur Eiche
Stempel Rückseite: Peter Tüschen, Lebensmittel-Feinkost, Köln-Dellbrück
Stempel: Stadt Bergisch Gladbach
Die Ausweiskarte wurde in der Reichsdruckerei bereits 1937 hergestellt und streng geheim in örtlichen Tresoren der Kommunen eingelagert.
Die Ausweiskarte hatte nur Angaben zur Warenarten. Mengenangaben wurden durch die Presse mitgeteilt.
Am 28. Aug. 1939 wurde die Ausweiskarte in einer Sonderaktion durch die Partei an die Haushalte verteilt (Kriegsbeginn).
Reichseinheitlich wurden diese bis 1942 eingeführt.
M: Männer
F: Frauen (halbe Menge)
Karten aus der 58. und 62. Zuteilungsperiode
2. Zuteilungsperiode 28. Sept. - 22. Okt. 1939
EA: Bergisch Gladbach
Rückseite: Stempel der Händlers
Peter Manikowski
Wurst- und Fleischwaren, Delikatessen
Adolf Hitlerstrasse 168 (Nummer unsicher)